Geography Connect Convention
30. September - 2. Oktober 2026
Osnabrück, Deutschland
Die 1. Geography Connect Convention (GCC) fand vom 30. September bis 2. Oktober an der Universität Osnabrück statt. Als neues Forum brachte sie Geographinnen und Geographen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Unter dem Motto „Mensch-Umwelt-Beziehungen: Risiken – Transformationen – Zukünfte“ widmete sich die Convention aktuellen Herausforderungen und Zukunftsfragen der Geographie.
Die GCC versteht sich dabei nicht als klassische Fachtagung, sondern als Treffpunkt für Ideen, Austausch und Zusammenarbeit. Neben wissenschaftlichen Vorträgen bot das Programm interaktive, kreative und experimentelle Formate, die zum gemeinsamen Ausprobieren und Diskutieren einluden. Ziel war es, neue Impulse zu setzen, Kooperationen anzustoßen und die Geographie als Disziplin in einer sich wandelnden Welt zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
Eröffnet wurde die 1. GCC mit einer Keynote von Luisa Neubauer. In ihrem Vortrag setzte sie sich mit zentralen Fragen der Klima- und Nachhaltigkeitsdebatten sowie des Aktivismus auseinander. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Klimakrise, gesellschaftlicher Wandel, Verantwortung und Zukunftsgestaltung sowie die Frage, wie wissenschaftliches Wissen in konkrete Veränderungsprozesse übersetzt werden kann.
Ein besonderer Fokus der GCC lag auf dem wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Convention bot jungen Geographinnen und Geographen vielfältige Möglichkeiten zum Austausch, zur Vernetzung und zur Präsentation eigener Forschung. Auch Linda Lütkes gab Einblicke in ihre aktuelle Forschung. In der Session „Kreislaufwirtschaft“ stellte sie ihre Arbeit zu „Contextualization failures in challenge-oriented innovation: Lessons from Bengaluru, India“ vor.




