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Neue Publikation: Exploring discourses in the German forest-based bioeconomy

08. Mai 2026

Online

Charlotte Lobensteiner und Dr. Sebastian Losacker haben gemeinsam ihren neuen Artikel "Exploring discourses in the German forest-based bioeconomy: A Q-methodological approach" im Journal Forest Policy and Economics veröffentlicht. 


Im Artikel untersuchen sie, wie Akteur:innen im Forstsektor den gesellschaftlichen Diskurs rund um die Bioökonomie wahrnehmen,  insbesondere im Hinblick auf eine verstärkte Nutzung von Holz im Bausektor. Grundlage der Untersuchung ist eine Q-Method-Studie, die in Bayern durchgeführt wurde.


Die Forschenden identifizierten dabei drei zentrale Sichtweisen innerhalb des Diskurses: 1. Die Bioökonomie ist essenziell für die Zukunft unserer Gesellschaft; 2. Klima- und Umweltschutz haben Vorrang vor wirtschaftlichem Wachstum; 3. Holz ist der Baustoff der Zukunft.


Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass es kein einheitliches Verständnis davon gibt, wie eine forstbasierte Bioökonomie gestaltet werden sollte. Zwar herrscht unter den befragten Akteur:innen weitgehend Einigkeit darüber, dass der Einsatz fossiler Rohstoffe reduziert werden muss und Holz eine wichtige Alternative zu emissionsintensiven Baumaterialien darstellt. Unterschiede bestehen jedoch bei der konkreten Umsetzung, den politischen Prioritäten sowie bei der Bewertung von wirtschaftlichem Wachstum, Umwelt- und Klimaschutz und der Nutzung von Wäldern.


Die Forschenden betonen, dass der Übergang zur Bioökonomie nicht lediglich als einfacher Wechsel von fossilen zu biogenen Ressourcen verstanden werden sollte. Vielmehr handelt es sich um einen komplexen gesellschaftlichen Transformationsprozess, der von unterschiedlichen Werten, Erwartungen und Sorgen geprägt ist.

Neue Publikation: Exploring discourses in the German forest-based bioeconomy

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